Donnerstag, 15. März 2018

Im Rahmen der Verlagsvorstellung vom Hybrid Verlag, dürfen wir Euch den Autor Mika Jänisen vorstelllen.

Wir haben heute Verlagsvorstellung mit dem Autor Mika Jänisen
Lieber Mika,
nimm Platz und mach es Dir bequem,

wir haben Dir einen Kakao und eine kleine Stärkung bereitgestellt, wir hoffen Du fühlst Dich wohl bei uns.

Zu unserer Verlagsvorstellung habe ich Mika Jänisen einige Fragen gestellt um den Privatmensch hinter diesem Namen etwas näher kennen zu lernen.
Vielen Dank Mika, dass Du Dich meinen Fragen gestellt hast.

Mika Jänisen hat uns auch ein Interview gegeben.
Mika Jänisen hat uns auch ein Interview gegeben.
Hallo Mika, schön dass Du Zeit für uns hast
Sehr gern, ich steh auf Fragebögen. ^^
Magst Du Dich unseren Lesern kurz vorstellen?
Öhm. Hi. O_O
Wenn ihr bis hierher gelesen habt, kennt ihr zumindest schon die Eckpfeiler meiner Existenz: Schreiben, Pizza, gute Musik. Darüber hinaus passe ich glaube ich in keine mir bekannte Schublade und war als Kind schon komisch. Ich steh mit einem Fuß in der Gothic-Szene, höre am liebsten SynthRock und Industrial, liebe Horror- und Mysteryfilme und wollte als Kind FBI-Agent oder Bestatter werden. Oder Geisterjäger.
Ich bin Individualist und mich langweilen Dinge schnell, die man als „normal“ bezeichnet. Ich hab gerne alles immer etwas „anders“, etwas „schräger“, „ausgefallener“. Gut, ich gebe zu, auch ich werde ruhiger und angepasster mit dem Alter, aber mein Herz gehört allem auf dieser Welt, das sich nicht exakt in Schubladen pressen lässt.
Ich bin ein „typischer Skorpion“: eigenbrötlerisch, vom Geheimnisvollen fasziniert, gelegentlich sehr introvertiert – aber ich kann auch mal das komplette Gegenteil sein. Ich glaube, ich kann behaupten, ein recht facettenreicher Mensch zu sein.
Wo lebst Du?
Stand das nicht da oben schon? Egal: Im Herzen Westfalens. Auf dem Land – ich war noch nie ein Stadtmensch. Zusammen mit Frau (wobei wir noch nicht verheiratet sind, aber „Verlobte“ klingt grad komisch) und Tochter. Und drei Katzen. Und einer Zwergbartagame.
Wie sieht Dein Alltag aus?
Hälfte Brotjob, andere Hälfte in der Regel IrgendwasMitSchreiben. Wenn ich aus dem Büro wieder da bin, versuche ich entweder an eigenen Projekten weiterzuarbeiten (aktuell den Nachfolgeband von „Wonders Macht“), oder ich lektoriere Texte anderer Autoren. Allerdings versuche ich, dass dabei das Privatleben nicht zu kurz kommt. Grade das Schreiben ist ja ein kreativer Prozess, der manchmal einfach auch auf Knopfdruck nicht funktioniert – also kann es durchaus sein, dass ich den Laptop auslasse und Konsole zocke. Oder den Haushalt mache. Oder was man sonst halt so macht, wenn man Feierabend hat.
Was sind Deine Hobbys?
Ich bin tatsächlich jetzt an dem Punkt, an dem ich „Schreiben“ nicht mehr nur als Hobby deklariere, sondern als etwas, was eher eine Leidenschaft ist, die ich soweit wie möglich zum Beruf machen möchte. Hobbytechnisch airbrushe/zeichne ich gerne und mache das gelegentlich auch im Auftrag, wenn ich die Zeit dafür finde. Wenn es das Wetter zulässt, geh ich gern Geocachen, weil mir normales Spazierengehen zu öde ist und ich einfach verdammt gerne Rätsel löse. Ansonsten bezeichne ich mich als Serienjunkie, gelegentlichen Hobby-Verschwörungstheoretiker und Videogamer. ;D Oh, und ich koche gerne. Angeblich auch nicht so schlecht.
Wie bist Du zum Schreiben gekommen?
Ich hab damit angefangen, da war ich… 12? 13? Ich erinnere mich nicht mehr genau. Die Welt um den PSBD herum begleitet mich seit meiner Kindheit und auch mein Debüt „Wonders Macht“ habe ich im Grunde bereits zu Schulzeiten geschrieben. In der Urfassung natürlich und nicht in der jetzigen Version. (Und die Anfänge in Form von handschriftlichen Ausführungen in Schulheften werde ich mit in mein Grab nehmen müssen, das kann ich einfach niemandem zeigen.)
Ich wollte damals immer zur Polizei; hab das aber aus privaten Gründen dann doch nicht durchgezogen und ich glaube, ein Teil von mir wollte das immer irgendwie dadurch kompensieren, durch dass ich in meinem Kopf ein eigenes Universum drumherum gebaut habe.
Woher der Drang zum Schreiben kam, weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass Stephen King für mich seit meiner frühen Jugend ein Idol, Vorbild und mentaler Mentor war und mich seine Bücher immer wieder dazu gebracht haben, selbst schreiben zu wollen. Das ist heute noch so.
Wenn du das Wort „Ende" schreibst, was empfindest Du?
Das ist mir in meinem Leben ja jetzt nur einmal passiert, weil ich einfach so unglaublich viele Jahre an diesem einen, einzigen Werk gesessen habe. Da war kein Platz für ein anderes. (Gut, es lag auch einfach viele Jahre zwischendurch mal in einer Schublade, bis ich es wieder rausgeholt habe.)
Wenn man mit einem Buch in der 7. Klasse anfängt und dann gefühlte 15-20 Jahre später nach so vielen (wichtigen!) Überarbeitungen ENDE schreibt … das Gefühl ist kaum mit einem anderen vergleichbar, was ich kenne. Euphorie, Stolz, Erleichterung – aber irgendwo auch Angst, weil danach die Frage auftaucht: „Und was machst du jetzt?“
Zum Glück weiß ich die Antwort mittlerweile. 😉
Hast Du noch weitere Veröffentlichungen geplant?
Ja. ;D
Gut, dazu muss ich es jetzt schaffen, ein weiteres Mal „ENDE“ schreiben zu können, aber ich bin ja dabei. Der Hybrid Verlag hat zum Glück bereits jetzt schon Interesse am Nachfolger zu WM angemeldet, weswegen ich mir über meine Verlagsheimat in der Hinsicht keine Sorgen machen muss. Da „Wonders Macht“ als Auftakt einer Reihe geplant ist, hoffe ich doch sehr, diese mit den Jahren fortsetzen zu können. Ich kann und will nichts anderes als das schreiben – das ist meine Welt, mein Universum und mein mentales Zuhause seit meiner Kindheit. Ich hab einfach den Drang, das den Lesern zu zeigen.
Welcher war der verrückteste/komischste Ort, an dem Du je geschrieben hast?
Hm, da haben sicher einige jetzt ganz kuriose Geschichten, aber ich schreibe eigentlich in der Regel ganz stinknormal zuhause, weil ich die Ruhe brauche. Im Sommer schnapp ich mir den Laptop und zieh damit in den Garten um, aber das sprengt jetzt wahrscheinlich auch keine Seltsam-Skala. Allerdings mache ich mir nahezu überall Notizen und schreibe oft im Kopf sämtliche Szenen vor, da ist es völlig egal, wo ich mich physisch grade befinde. Ich hab ständig irgendwelche Zettel in irgendwelchen Taschen, weil mir unterwegs oder einfach irgendwann am Tag Einfälle kommen, die ich notieren muss. Problem ist allerdings, dass ich es oft nicht hinkriege, die dann zuhause mal irgendwo an einem Ort zu sammeln und so sitze ich oft da, finde in meinem Chaos meine Ideen nicht mehr und mach’s dann doch wieder anders.
Sind Dir Rezensionen wichtig?
Öhm... ja, ich schätze, das ist dann doch irgendwo die eigentliche Währung, in der ein Autor bezahlt werden will letztendlich. 😉 (Okay, nichts gegen Reichtum auf dem Konto, das wäre ein positiver Nebeneffekt.) Ich hab so viele Jahre lang nur für mich und einige ganz wenige ausgewählte Leser geschrieben, dass der Schritt, meine Kopfwelt jetzt quasi „für alle, die wollen“ zu öffnen, ein sehr großer war. Da das Buch erst in zwei Wochen erscheint, weiß ich noch nicht, was das dann wirklich für mich bedeuten wird. Ich gebe zu, ich bin nervös. Verdammt nervös. Bisher hatte ich das unverschämte Glück, bei meinen zufällig zusammengewürfelten Testlesern mit Begeisterung überschüttet zu werden, aber ich wappne mich jetzt auch schon, dass da negative Stimmen kommen können und vermutlich auch werden. Kann ja nicht jedem gefallen. Das ist völlig okay!
Ich seh zu, dass mich das nicht zu sehr trifft – das ist bei so persönlichen Herzblutwerken immer etwas schwierig. Aber natürlich würde ich mich einfach verdammt freuen, wenn ich noch mehr Leser begeistern kann. Das ist immerhin das Ziel meiner Arbeit.
Wenn Dein Leben einen Filmtitel hätte, wie würde er lauten?
Uff, darüber habe ich jetzt seit vorgestern nachgedacht und mir fällt nichts ein. Ich bin mir auch nicht sicher, ob sich den Streifen irgendjemand antun würde. Mein Leben ist kein besonderes oder so. Ich habe Ups und Downs wie jeder, treffe manchmal falsche und manchmal richtige Entscheidungen, durchlaufe Krisen, falle hin, stehe wieder auf und mache weiter.
Oh, grade fällt mir doch ein Titel ein: „Ask, Believe, Receive“.
Ich bin ein Fan vom Gesetz der Anziehung und bin davon überzeugt, dass man Träume erreichen kann, wenn man an sie glaubt.
Ich befinde mich zurzeit am Anfang von meinem. Mal sehen, wo das alles endet.
Magst du uns Dein/e Werk/e beim Hybrid Verlag kurz vorstellen?
Aber klar.
„Wonders Macht“ (Mysterythriller)
Der Silvesterabend ist für die Polizeischülerin Kaido bereits eine Katastrophe, bevor er beginnt. Als wäre es nicht schon schlimm genug, mit dem arroganten Lando und dem Nerd Nitha zum Strafdienst eingeteilt zu werden, muss sie sich auch noch mit drei Rekruten der rivalisierenden Einheit herumschlagen. Gemeinsam sollen sie ein altes Herrenhaus überprüfen, das seit dem mysteriösen Verschwinden des Eigentümers leer steht.
Doch vor Ort ist nichts, wie es scheint. Etwas Mächtiges lauert unter dem Anwesen und es giert nach neuer Nahrung. Binnen weniger Stunden entwickelt sich die Routinekontrolle zum nicht enden wollenden Albtraum und das Haus wird zur tödlichen Falle.
Es wird (hoffentlich) spannend, dramatisch, kurios, brenzlig, rasant, unglaublich, abgedreht und nervenkitzlig. Findet’s raus – ich freu mich drauf. ^^

Hier findet Ihr den Autor Mika Jänisen im Internet:



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