Mittwoch, 14. März 2018

Im Rahmen der Verlagsvorstellung vom Hybrid Verlag, dürfen wir Euch die Autorin Sylvia Kaml vorstelllen.


Wir haben heute Verlagsvorstellung mit der Autorin Sylvia Kaml - Autorin vom Hybrid Verlag
Liebe Sylvia,
nimm Platz und mach es Dir bequem,
wir haben Dir einen Kaffee und eine kleine Stärkung bereitgestellt, wir hoffen Du fühlst Dich wohl bei uns.

Zu unserer Verlagsvorstellung habe ich Sylvia Kaml - Autorin einige Fragen gestellt um den Privatmensch hinter diesem Namen etwas näher kennen zu lernen.
Vielen Dank Sylvia, dass Du Dich meinen Fragen gestellt hast.
Sylvia Kaml - Autorin hat uns auch ein Interview gegeben.
Hallo Sylvia, schön dass Du Zeit für uns hast.
Gerne 😊
Magst Du Dich unseren Lesern kurz vorstellen?
Nun, geboren bin ich in Frankfurt am Main, doch aufgewachsen im oberhessischen Vogelsberg mit Pferden, Rindern und Katzen (wir hatten einen Bioland-Hof). Nach dem Studium der Tiermedizin verschlug es mich nach Nürnberg, wo ich meinen Mann (Österreicher) kennenlernte. Bedingt durch seinen Job lebten wir vier Jahre lang in Florida, USA. Dort wurden auch unsere beiden Töchter geboren. 2008 zog es uns zurück nach Deutschland und seit dem leben wir in NRW. Ich arbeite Teilzeit in einer Kleintierpraxis in Hilden, Schwerpunkt operative Eingriffe.
Wirklich ernsthaft mit dem Schreiben begonnen hatte ich in der Zeit in den USA, doch erst 2014 traute ich mich, Manuskripte an Verlage zu senden. Von da an ging es recht schnell: zwei Veröffentlichungen bei Stuber Publishing, zwei Bücher im WesText Verlag und danach beim Hybrid Verlag, bei dem ich nun gefühlt ein festes Zuhause gefunden habe.
Wo lebst Du?
Zurzeit im Ruhrgebiet. Ich liebe es hier: die Menschen haben das Herz auf der Zunge und man ist in 30 Minuten überall.
Wie sieht Dein Alltag aus?
Eigentlich recht gewöhnlich: Aufstehen, Kinder für die Schule fertig machen, Katzen füttern, zur Arbeit fahren, mittags heim und Schreib- bzw. Verlagsarbeit bis die Kinder von der Schule kommen.
Abends dann Zweisamkeit mit Mann, das ist mir heilig.
Was sind Deine Hobbys?
Schreiben, Lesen, Natur
Wie bist Du zum Schreiben gekommen?
Die Geschichten im Kopf mussten einfach raus, sonst wäre ich geplatzt.
Wenn du das Wort „Ende“ schreibst, was empfindest Du?
Gemischte Gefühle. Einerseits Erleichterung, andererseits auch eine gewisse Traurigkeit. Nach dem „Ende“ kommen die Überarbeitungen und die lange Zeit in der Warteschlange des Verlags, bis das neue „Baby“ endlich das Licht der Welt erblicken darf.
Oft habe ich selbst Bammel davor, ein fertig gedrucktes Buch von mir selbst nochmal zu lesen, sobald es im Handel ist, aus Angst, doch noch Fehler zu finden oder etwas verändern zu wollen. Es ist dann so endgültig. So erwachsen und selbstständig. Steht auf eigenen Füßen, mit allen Stärken und Schwächen.
Die „Erschaffung“ einer Geschichte ist aufregender und bereitet mehr Freude. Auch wenn man dem Wort „Ende“ oft so sehr entgegensehnt.
Hast Du noch weitere Veröffentlichungen geplant?
Direkt planen kann man das nicht, aber ja, ich habe noch einige Geschichten bei mir aufwachsen. Wäre schön, wenn auch die einmal erwachsen werden und „ausziehen“.
Zwei Werke sind bereits in der Warteschlange auf das Lektorat: eine Art Krimi (mein erster Roman, der in der heutigen Zeit spielt) und eine Fantasy-Geschichte.
Ich sitze auch schon länger an einem zweiten Teil meines „Die Verschwörung des Raben“, aber leider fehlt mir im Moment die Zeit für den Feinschliff.
Welcher war der verrückteste/komischste Ort, an dem Du je geschrieben hast?
In der Beziehung bin ich wohl eher langweilig. Ich nehme den Laptop zwar überall mit hin, wo ich mit einer Wartezeit rechne (also von Mittagspausen bis hin zu den Sportvereinstunden der Kinder), aber der ungewöhnlichste Platz zum Tippen war wohl auf dem Fahrersitz des Autos (während ich auf die Kinder gewartet hatte).
Sind Dir Rezensionen wichtig?
Ja, sehr. Zumindest, wenn sie erklärend und konstruktiv sind. Als Autor braucht man ehrliches Feedback. Mir sind auch gute Kritiken sehr wichtig, man möchte die Leser ja nicht gerne enttäuschen, sondern gute Arbeit abliefern.
Eines meiner ersten Bücher „Refugium“ bekam viele 3-Sterne Kritiken. Natürlich buddelt man da erst einmal ein Loch im Erdboden und krabbelt für ein paar Stunden erfüllt von Selbstmitleid rein. Aber wenn man dann genug geschmollt hat, kommt man auch wieder gestärkt raus, nimmt die Kritik an und macht es (hoffentlich) besser.
Das alles geht allerdings nur bei konstruktiver Kritik.
Noch lieber ist es mir als Autor allerdings, wenn die Verlagslektoren diese „Arbeit“ bereits erledigen, bevor das Buch auf den Markt kommt. Denn dann ist es leider so endgültig.
Mit Rezensionen, die nur als Zweizeiler loben oder lediglich schlechtreden, ohne wirklich zu sagen warum, kann man leider nicht viel anfangen. Das ist dann schade.
Wenn Dein Leben einen Filmtitel hätte, wie würde er lauten?
Oje, Schwere Frage. Vielleicht „Wie man verrückte Menschen kennenlernt“
Magst du uns Dein Werk beim Hybrid Verlag kurz vorstellen?
„Predyl – Eine neue Welt“ ist kein klassischer Science-Fiction-Roman, wie es sich viele vorstellen. Er geht eher in Richtung Dystopie. Es sind viele Bereiche aus der heutigen Zeit und den aktuellen politischen Geschehen eingebunden.
Es geht um die Menschheit und ihre Vorurteile, um Ängste, Rassismus, aber auch um Verzeihen, Verstehen und Grenzen überwinden.
Mir war es wichtig, dass die Protagonistin eine ganz normale Person ist, keine „Auserwählte“, keine Prophezeiung, keine besonderen Fähigkeiten. Eher sogar etwas unselbstständig, verwöhnt und naiv anfangs. Alleine durch ihre Entscheidungen in den bestimmten Situationen, wächst sie und bewirkt etwas.
Es soll sagen: wir alle können etwas verändern, wenn wir es nur versuchen, man muss keine bestimmte Position innehaben oder besonders talentiert sein.
Auch kommt keine klassische Liebesgeschichte darin vor, sondern vielmehr eine wahre Freundschaft zwischen unterschiedlichen Kulturen.
In diesem Buch stecken viele Erzählungen meiner 2016 verstorbenen Oma aus ihren Erlebnissen als Frau während und nach dem Krieg. Leider hat sie die Veröffentlichung nicht mehr erlebt.

Wir haben eine Rezension für Sylvia Kaml
Beate hat das Buch „Predyl: Eine neue Welt“ gelesen und rezensiert.
*****
Der Krieg.... Vergangenheit oder Zukunft?
Von Beate Majewski am 24. April 2017
Format: Taschenbuch
Dies ist nicht mein erstes Buch dieser Autorin, daher kenne ich ihren fesselnden Schreibstil und die brillante Art den Leser durch emotionale Ferngläser schauen zu lassen. Die Sicht auf die wesentlichen Dinge im Leben gespickt mit der Zukunft.
Es beginnt eine dramatische, traurige Geschichte von Luna, die eigentlich Lena heißt. Bereits an Ihrem 16 Geburtstag hat sie ihre Familie fast verloren, der Bruder im Krieg, die Eltern gestorben, Großeltern die sie auch verlassen. Alleine beginnt ihr Leben im Krieg im Sommerjahr 323
Biran wird ihr zum Freund, Menschen begegnen sich und eine Zeit Reise wird bildlich beschrieben. Es geht um Freundschaft, Hoffnung und Mut, um den Weg zum Leben in Freiheit und Liebe und vor allem um den Frieden. Das ist mit Abstand das beste Werk dieser Autorin, für mich eine klare Empfehlung!
https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R7C0CLK8A287E/ref=cm_cr_getr_d_rvw_ttl?ie=UTF8&ASIN=B078JMBT28

Hier findet Ihr die Autorin Sylvia Kaml im Internet:
https://www.lovelybooks.de/autor/Sylvia-Kaml/



 

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