Donnerstag, 1. Februar 2018

Rezension von Michaela zu dem Buch "Das Glück umarmen: Ein Achtsamkeits-Roman" von Nicole Walter


Meine Rezension zu dem Buch "Das Glück umarmen" von Nicole Walter
Dieses Buch wurde uns vom Knaur TB Verlag zur Verfügung gestellt.
Die Geschichte zu beschreiben, fällt extrem schwer.

Die Autorin schafft es einen in eine Welt mitzunehmen, in die man viel öfter selbst eintauchen sollte.

Achtsam mit mir selbst umgehen, ist für mich ein neues Ziel.

*****
Sei Achtsam und Atme
Von Lesemama am 1. Februar 2018
Format: Taschenbuch
Das Glück umarmen – Ein Achtsamkeitsroman ist im Januar 2018 von Nicole Walter beim Knaur TB Verlag erschienen.
 Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür.
 Meine Meinung:
Von lustig über langatmig zu Achtsamkeit, so könnte man meine Reise durch dieses Buch beschreiben.
Marceline, Johanna und Kio sind ein eingespieltes Team. Als Johanna und Kio den verletzten Leon aus seinem Unfallauto ziehen, setzen sie einen Veränderungsprozess im Leben aller beteiligten in Gang.
Mit dem Cover konnte ich zuerst nichts anfangen, der Titel sticht hervor, die Tropfen ergeben erst während des Lesens einen Sinn. Diese Tropfen finden sich zusammen mit jeweils einem Zitat am Anfang jeden Kapitels. Ich habe einige Zeit benötigt, um den Sinn hinter den Zitaten zu erkennen. Jeder einzelne Tropfen fügt sich zu einem Meer der Gedanken zusammen. Diese Geschichte ist so viel mehr als „nur“ ein Achtsamkeits-Roman. Flüchtlinge, Mobbing, Glaube verschiedener Religionen, nigerianische Rituale und Demenz sind nur einige Themen, die die Autorin zu einer beeindruckenden Geschichte verwoben hat. Die Charaktere sind so lebendig beschrieben, da muss man einfach ein Stück des Weges mit Marcelina, Johanna, Kio und Leon gehen. Marcelina die Weltenbummlerin, beste Oma aber keine beste Mutter für ihre Töchter. Johanna die Träumerin, beste Enkelin und ungeliebte Tochter. Kio der nigerianische Flüchtling, der gegen die Geister seiner Vergangenheit ankämpft und Leon der Workaholicer, unsensible, egoistische und auch gegen die Geister der Vergangenheit ankämpfende sind mir ans Herz gewachsen. Auf das Ende der Geschichte wird man zwar im Laufe des Buches vorbereitet, aber wirklich damit klar kommt man nicht.
Für mich las sich das Buch teils wie ein Tatsachenbericht und nicht wie eine gänzlich erfundene Geschichte. Kann man solche Gefühle und Gedanken in Protagonisten einarbeiten ohne es selbst erlebt zu haben? Ich könnte jetzt noch Seitenlang weiterschreiben, weil das Buch so viel in mir berührt hat. Dies ist kein Buch, das man mal so nebenbei liest. Ich habe für die 368 Seiten länger gebraucht als normal. Aber das ist auch richtig so, diese Geschichte muss seine Wirkung entfalten können.
Absolut lesenswerte Geschichte.

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