Mittwoch, 24. Januar 2018

Kat Rupin bei der Verlagsvorstellung vom Zeilengold Verlag


An unserem zweiten Tag mit dem Zeilengold Verlag, dürfen wir Euch die Autorin Kat Rupin vorstellen.

Liebe Kat,
nimm Platz und mach es Dir bequem,
wir haben Dir einen Tee und eine kleine Stärkung bereitgestellt, wir hoffen Du fühlst Dich wohl bei uns.

Zu unserer Verlagsvorstellung habe ich Kat Rupin einige Fragen gestellt um den Privatmensch hinter diesem Namen etwas näher kennen zu lernen.

Vielen Dank Kat, dass Du Dich meinen Fragen gestellt hast.

Kat Rupin hat sich auch meinen Interviewfragen gestellt.

Hallo Kat, schön dass Du Zeit für uns hast, magst Du Dich unseren Lesern kurz vorstellen?
Hallo, liebe Bücherecke! Es freut mich, dass ich hier sein darf! Ich bin also Kat, irgendwo auf dem Weg zwischen „noch nicht alt“ und „zu alt für irgendwas“, Chaosqueen und absolut unfähig, mich für Sachen zu entscheiden. Wie man vielleicht im Steckbrief merkt. Außerdem bin ich seit der Grundschule leidenschaftliche Schreiberin, habe aber erst dieses Jahr meinen Debütroman veröffentlicht.

Wo lebst Du?
Zusammen mit meinem Liebsten, zwei Katzenkindern und Büchern, die sich in der ganzen Wohnung stapeln, lebe ich seit einigen Jahren wieder in meiner Geburtsstadt, der schönen Hauptstadt von Schwaben. Links neben einem Park, rechts neben einem großen Fluss und trotzdem fast in der Innenstadt.

Wie bist Du zum Schreiben gekommen?
Das ist so lange her, dass ich das gar nicht mehr genau sagen kann. Tatsächlich habe ich mich als Kind überhaupt nicht fürs Fernsehen interessiert, sondern nur für Bücher und die Welten darin, in denen ich versinken konnte. Irgendwann habe ich dann selbst die ersten Geschichten verfasst – anfangs waren das klassische Fanfictions, auch wenn es das Wort so damals noch gar nicht gab. So handelte meine erste Geschichte von Winnetous Schwester, die spannende Abenteuer erlebte. Ich fand nämlich schon damals, dass die Frauen bei Karl May (und anderen) irgendwie zu kurz kommen.
Michaela: Stimmt es gibt viel zu wenig Heldinnen. 😊

In welchem Genre schreibst Du beim Zeilengold Verlag?
Mein Debüt lässt sich ins Genre „Urban Fantasy“ einordnen. Und ein kleines bisschen Romantik ist auch dabei.

Gibt es einen bestimmten Grund, warum es ausgerechnet dieses Genre geworden ist?
Nein 😊 Zwar schreibe ich viel und gern im Fantastischen, aber dass es ausgerechnet urbane Fantasie wurde, entstammte tatsächlich einem Zufall.

Wie bist du zum Zeilengold Verlag gekommen?
Fast wie die Mutter zum Kinde! Das war eigentlich ganz kurios. Ich hatte ein kleines Nebenprojekt begonnen, im Rahmen einer Schreibchallenge, und schon wieder zur Seite gelegt, als eine Freundin wissen wollte, ob ich nicht zufällig eine Geschichte über Hexen hätte. Sie kenne da eine Verlegerin, die genau so was suche. Ich hab abgewinkt – Hexen! So was hab ich doch nicht! Ich könnte mit allem anderen dienen, aber ausgerechnet Hexen? –, als mir dieses Projekt plötzlich wieder einfiel. In dem es tatsächlich um eine junge Frau geht, die erfährt, dass sie magische Kräfte hat. Also hab ich der Verlegerin mal geschrieben, was genau sie denn von einem Manuskript erwarten würde. Wir kamen ins Gespräch, ihr gefiel meine Leseprobe, mir ihre Art und ihr Verlag. Ein paar Monate später hatte sie einen fertigen Roman vor sich liegen und ich einen Vertrag für mein erstes Buch.

Was erwartet den Leser im Jahre 2018 von Dir?
Wenn alles so klappt, wie ich mir das vorstelle, einiges … Aktuell plotte ich gerade an etwas, das vielleicht so etwas wie eine Fortsetzung von „Eonvár“ sein könnte und ebenfalls im Zeilengold Verlag erscheinen wird. Ungefähr im Spätsommer ist ein Gemeinschaftsroman mit meiner liebsten Lillith Korn geplant, unser Wunschverlag hat auch bereits zugesagt. Und nebenher schreibe ich mit meinem Bruder am ersten Band einer High-Fantasy-Sage, die ebenfalls 2018 erscheinen könnte. Wir sind nur noch nicht sicher, ob in einem Verlag oder als Selfpublisher. Außerdem würde ich gern im Herbst mit meiner Steampunkserie beginnen. Ambitionierte Pläne, ich weiß. Mal schauen, was davon klappt.
Michaela: Na da hast Du ja einiges vor.

Wer darf als erster Deine Manuskripte beurteilen?
Meine beiden Alphas. Und sie sind unersetzlich! Ebenso wie meine anderen Testleserinnen und Testleser. Ich bin ihnen allen immer sehr für ihren Input dankbar, der mir aus so vielen unterschiedlichen Sichtweisen neue Erkenntnisse bringt.

Wie findest Du die Ideen für Deine Geschichten?
Das ist sehr unterschiedlich. Manche Ideen ziehe ich aus manchmal sehr skurrilen Traumsequenzen, die mich noch tagelang verfolgen. Andere entwickeln sich aus Alltagssituationen oder einer Stimmung, die mich einfängt. Und dann gibt es aktuell noch eine Idee, die mir meine Verlegerin hingeworfen hat mit der Aufgabe: „Da, mach was draus.“ 😃
Michaela: Na hast Du eine nette Verlegerin 😉

Was darf beim Schreiben nicht fehlen?
Das Internet. 😉 Ohne wäre ich völlig aufgeschmissen, wenn mir mal wieder nur das englische Wort einfällt oder ich ganz sicher bin, dass es da irgendwas gibt, was mir auf der Zungenspitze liegt, aber nicht raus will …

Gibt es irgendwas was du brauchst? (Kaffee, Kekse, Tee etc.)
Ruhe. Das ist mir am wichtigsten. Ich kann nicht mit Musik oder irgendeiner anderen Ablenkung schreiben. Aber natürlich freue ich mich, wenn das zweite Katzenkind zum Kuscheln kommt.

Welcher war der verrückteste/komischste Ort, an dem Du je geschrieben hast?
Ich weiß nicht, ob es der komischste Ort war, aber ich habe einmal in einem Kellergewölbe irgendeines Clubs, während im Hintergrund eine Newcomer-Band ihre Instrumente malträtiert hat, das Ende einer Geschichte auf meinem Handy getippt und gewartet, dass mein Bruder mit seiner Band auf die Bühne kommt. War gar nicht so einfach, die Geräuschkulisse auszublenden …
Michaela: Oje das stelle ich mir auch schwierig vor mit dem Lärm im Hintergrund.

Sind Dir Rezensionen wichtig?
Auf jeden Fall! Sie sind der beste Weg, mir zu sagen, ob euch meine Geschichten gefallen haben oder nicht. Und sie geben mir immer wieder neue Impulse, zeigen mir, was so ankommt, wie ich das wollte, und wo ich noch arbeiten muss. Natürlich freue ich mich auch über kurze Feedbacks und ich gebe mir immer Mühe, von kritischen Stimmen zu lernen. 😊

Magst du uns dein Werk beim Zeilengold Verlag kurz vorstellen?

Bisher ist es nur eines. Schauen wir mal, was das neue Jahr so bringt. 😉

Also Vorhang auf für „Eonvár – Zwischen den Welten“!

In meinem Debüt geht es um Elisa, eine junge Studentin. Sie sitzt im Rollstuhl und hat ihr Leben gut im Griff. Da sie von Kindheit an zu hören bekam, dass sie Dinge nicht so gut bewältigen könne wie „normale“ Menschen, hat sie einen sehr starken Charakter entwickelt und ist der Meinung, alles allein zu schaffen. Schon aus Prinzip. Als sie einen alten Freund wiedertrifft, ändert sich ihr Leben abrupt. Gabriel entführt sie in eine andere Welt, in der sich herausstellt, dass sie wieder laufen kann und außerdem magische Kräfte hat. Diese muss sie aber erst einmal lernen. Obwohl sie das alles natürlich sehr genießt und faszinierend findet, kann sie sich nicht ganz von ihrem alten Leben lösen. Da hat sie nämlich auch einiges, was ihr wichtig ist – allen voran ihre beste Freundin Lucy.

Danke Kat Rupin, dass du dich so tapfer allen Fragen gestellt hast und wir dich als Autorin, sowie Person etwas kennen lernen durften. Ein Foto von Dir wäre super.

Ich danke euch! Das Interview hat mir viel Spaß gemacht und ich freue mich schon, mehr von eurem Blog zu lesen. 

Wir haben auch eine Rezension für Kat Rupin
Ich habe "Eonvár - Zwischen den Welten"
gelesen und rezensiert.
*****
Fortsetzung folgt?
Von Lesemama am 26. Dezember 2017
Format: Kindle Edition

Eonvár - Zwischen den Welten ist im Oktober 2017 von Kat Rupin beim Zeilengold Verlag erschienen.
Meine Meinung:
Das Cover sieht einfach klasse aus, und wenn man die Geschichte gelesen hat, macht es noch mehr Sinn.
Dieses Buch hat mich wirklich Überrascht. Zu Beginn fand ich es etwas undurchschaubar und wenig spektakulär, das hat sich aber bald geändert.
Einmal in die Welt von Eonvár eingetaucht will man nicht wieder zurück.
Die einzelnen Charaktere und ihre Fähigkeiten sind so gut beschrieben, dass man denkt dabei zu sein.
Ich konnte die Zerrissenheit von Elisa sehr gut nachvollziehen. Erde oder Eonvár, Freunde und Familie oder die große Liebe und die Magie,
diese Entscheidung würde ich nicht treffen wollen.
Bestimmte Teile der Geschichte werden bis ins kleinste Detail beschrieben, was die Szenen noch realistischer macht.
Kat Rupin hat meinen Respekt für so ein Debüt, ich bin gespannt was wir von der Autorin noch zu lesen bekommen.
Ein Debüt das nach einer Fortsetzung verlangt.
Hier findet Ihr Kat Rupin im Internet:





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