Montag, 12. Juni 2017

Interview mit Nadine Baumann




Nadine Baumann hat uns ein Interview gegeben.
Vielen Dank für deine Zeit

Hallo, Schön dass Du uns ein Interview gibst


N: Hallo, sehr gerne.


Magst Du Dich unseren Lesern kurz vorstellen?


N: Mein Name ist Nadine Baumann, ich bin Jahrgang 1976 und am Niederrhein aufgewachsen. Das Studium (Biologie) hat mich nach Tübingen verschlagen, seit einigen Jahren lebe ich zusammen mit meinem Lebensgefährten und unserem Vierbeiner in Karlsruhe.

Michaela: Ui da bist du ganz in der Nähe meiner alten Heimat.


1) Wie bist Du zum Schreiben gekommen, und wie ist es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches gekommen?


Ich hatte zuerst nur die vage Idee für eine Geschichte, die ich spontan aufgeschrieben habe. Während des Schreibens hat sie sich so toll weiterentwickelt, dass daraus irgendwann ein Buch entstanden ist. Und nachdem ich einmal Blut geleckt habe möchte ich nie wieder aufhören zu Schreiben. :-)


2) Hast du beim Schreiben auch bestimmte Rituale? Orte, feste Zeiten oder irgendwas?


Ich schreibe am liebsten im Urlaub, da ich dann total entspannt bin. Und meist auf Papier, da fließen die Gedanken leichter als am PC. Beim Abtippen kann ich dann schon erste Korrekturen vornehmen. Das mache ich meist abends bei einem Gläschen Rotwein.


3) Schreibst du Hauptberuflich?


Nein, bisher ist es nur ein wirklich fantastisches Hobby.


4) Hattest Du Einfluss auf das Cover?


Als Selfpublisher hatte ich den Luxus, das Cover selbst entwerfen zu können. Ich fand eine Tür passend, da stellt sich die Frage, was sich dahinter wohl verbirgt. Das Foto stammt von meinem Lebensgefährten Stefan Betz, es wurde in Portugal aufgenommen.


5) Welche Leser möchtest du mit deinen Romanen erreichen?


Zunächst habe ich das Buch nur für meine Familie, Freunde und mich selbst geschrieben. Aber ich hoffe, dass ich mit meinen Geschichten auch anderen netten Menschen Freude bereiten kann.


6) Was macht deinen Schreibstil aus?


Ich versuche, möglichst authentisch und frei von der Leber weg zu schreiben. Komplizierte Formulierungen und verkopfter Handlungsaufbau liegen mir nicht. Ich würde meinen Stil als schnörkellos bezeichnen.


7) Was meinst Du, wie viel von Dir selbst steckt in Deinen Protagonisten?


In jedem Roman, vermutlich sogar in jeder Geschichte, steckt ein bisschen was von mir selbst. Bei meinem aktuellen Projekt vor allem in der Titelfigur, aber auch in den Orten und Begebenheiten drum herum. Manche Dinge muss man vermutlich erlebt haben, um sie schreiben zu können, manchmal genügt aber auch viel Phantasie. Und manchmal wäre ich gerne selbst wie die eine oder andere meiner Figuren.


8) Welche deiner Romanfiguren würdest du gerne persönlich kennenlernen?


Mein aktuelles Projekt handelt von Vampiren. Und einen echten Vampir zu treffen, das wäre schon ein Traum

Michaela: Aber dann bitte aufpassen damit er dich nicht beißt. ;-)


9) Welchem Charakter würdest du gerne mal im echten Leben begegnen? Was würdest Du tun, wenn Dich einer deiner Protagonisten plötzlich besuchen kommt?


Ok, wenn ich ganz ehrlich bin, ich würde wahrscheinlich schreiend wegrennen, wenn mein Vampir auf einmal vor mir stünde... wenn ich das dann noch könnte. Aber wenn Doro aus Déjà-Vu bei mir klingeln würde, sie würde ich schon auf einen Kaffee einladen.

Michaela: Ich renn dann mit dir mit. -lach-


Und jetzt 10 Fragen, 10 spontane Antworten:


1) Welcher war der verrückteste/komischste Ort, an dem Du je geschrieben hast?


Ich schreibe gerne im Thermalbad, wenn ich mich nach dem Schwimmen noch ausruhen möchte. Da ich auf Papier schreibe ist die hohe Luftfeuchtigkeit zum Glück kein Problem.


2) Inwiefern hat sich Dein Leben verändert, seitdem du Autorin bist?


Ich habe mit dem Schreiben endlich ein Hobby gefunden, das mich ausfüllt. Wenn ein Buch fertig ist, an dem man Jahre gewerkelt hat, das ist schon ein ganz besonderer Moment.


3) Könntest Du Dir auch vorstellen, mal in einem anderen Genre zu schreiben? Und in welchem?


Ja, mein aktuelles Projekt ist ganz anders. Wie ich schon erwähnt habe, es kommen Vampire darin vor, und es spielt in der Gothic-Szene. Es wird eine Art Fantasy-Road-Story, würde ich sagen.

Michaela: Das hört sich spannend an.


4) Welche Wünsche hast Du in Bezug auf Deine Bücher und Deine Arbeit für die kommenden Jahre?


Ich hoffe, dass ich noch einige Bücher schreiben werde. Mein aktuelles Projekt möchte ich innerhalb des nächsten Jahres abschließen, wenn alles klappt, und dann hätte ich auch schon wieder eine Idee für ein weiteres Buch. Wünschen würde ich mir daher, viel mehr Zeit fürs Schreiben zu haben!


5) Wenn du deinen ersten Roman nochmal schreiben könntest, würdest du etwas daran ändern?


Ich bin ein extrem ungeduldiger Mensch, daher habe ich ihn so schnell wie möglich fertig gestellt. Ich würde mir mehr Zeit lassen und mir mehr Anregungen von Testlesern holen, die ich jetzt im Nachhinein leider nicht mehr einbauen kann. Aber alles in allem gefällt er mir für mein erstes Werk ganz gut.


6) Was sind Deine Hobbys?


Schreiben ist mein größtes Hobby. Außerdem fotografiere ich sehr gerne, vor allem Naturfotografie liegt mir. Draußen zu sein ist mir ohnehin sehr wichtig, in der Natur komme ich wunderbar zur Ruhe und tanke neue Energie.


7) Hast Du ein Lieblingstier?


Ich habe einen Hund (Golden Retriever), der ist mein allergrößter Schatz. Aber mein Lieblingstier bleibt die Katze, auch wenn ich leider eine Katzenallergie habe und daher keine eigene haben kann.

Michaela: Ich liebe Golden Retriever, hatte früher selber einen.


8) Wenn Du ein Tier sein könntest, welches?


Definitiv ein Drache! ;-)

Der Drache ist mein chinesisches Sternzeichen und mir daher schon mein ganzes Leben lang verbunden. Ich habe mir sogar einen selbst entworfenen auf den Rücken tätowieren lassen.

Michaela: Autsch


9) Hast Du ein Lieblingsbuch oder einen Lieblingsautor?


Am häufigsten lese ich Stephen King. Mein Favorit ist seit meiner Teenagerzeit „Es“.


10) Was ist Dein Lieblingsessen?


Kohlrouladen, die hat meine Omi früher immer für mich gekocht.


Würdest Du uns Dein Werk vorstellen?


Sehr gerne. Bisher habe ich einen Roman veröffentlicht:


„Déjà-Vu – Ein Ruhrgebietsthriller“

In einem stillgelegten Kieswerk wird eine Leiche gefunden. Der Tatort und auch die Art, wie der Mörder sein Handwerk verübt hat, kommen Kommissar Reichert erschreckend bekannt vor. Es ist schon einmal jemand an exakt demselben Ort ermordet worden, der Täter wurde nie gefunden. Handelt es sich möglicherweise um denselben Täter? Es soll nicht bei dem einen Opfer bleiben, weitere Morde passieren im Umfeld des Kommissars. Steht er eventuell sogar selbst mit dem Mörder in Verbindung...?





Außerdem schreibe ich ab und an auch Kurzgeschichten. „Wolfsmond“ und „Der See“ habe ich auf meiner Homepage veröffentlicht. Es werden sicher zukünftig noch weitere folgen:

















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