Montag, 5. Juni 2017

Interview Andreas Chiduck



Heute dürfen wir Euch das Interview mit Andreas Chiduck zeigen

Magst Du Dich unseren Lesern kurz vorstellen?

Ja klar. Ich heiße Andreas, bin 41 Jahre jung und wohne in Wilhelmshaven

Wie bist Du zum Schreiben gekommen, und wie ist es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches gekommen?

Ich habe 2009 angefangen Gedichte zu schreiben um meine Gefühle nach einer Trennung und einem großen Umbruch in meinem Leben Ausdruck verleihen zu können. Mein erstes Buch ist nicht alleine meins, sondern eine Anthologie. Ich habe im Fernsehen oft gesehen wie Prominte Geld in Spielshows gewinnen, welches sie dann an Einrichtungen in ihrer Heimatstadt spendeten. Mich hat es geärgert, dass wir hier keine solche Prominenz haben und dachte mir, ich nehme das nun selber in die Hand. So habe ich mit Manuela Samel vom MASOU-Verlag eine Märchenanthologie zugunsten eines Kinder- und Jugendhospizes in meiner Heimatstadt veröffentlicht, in der auch ein Märchen von mir ist.

Weißt Du noch, wovon Deine ersten Schreibversuche handelten?

Oh, ich habe als Jugendlicher ein paar Gedichte geschrieben. Mein erstes war ein Sechs Zeiler über den Herbst, später noch ein paar über Liebe und Schmerz.

Inwiefern hat sich Dein Leben verändert, seitdem du Autor/in bist?

So großartig hat sich eigentlich nichts verändert. Ich habe auf jeden Fall viele interessante Menschen kennengelernt und bin persönlich etwas freier geworden was das Schreiben angeht.

Hattest Du Einfluss auf das Cover?

Da die ganze Anthologie meine Idee war und ich sehr viel Arbeit da rein gesteckt habe, ist sie mir natürlich extrem ans Herz gewachsen. Ich hatte natürlich ein Gefühl, eine Vorstellung wie das Cover aussehen soll und dieses wurde dann auch wunderbar umgesetzt.

Welche Wünsche hast Du in Bezug auf Deine Bücher und Deine Arbeit für die kommenden Jahre?

Ich möchte die Menschen mit meinen Worten und meinen Aussagen gerne erreichen. Es freut mich wenn es anderen Spaß macht meine Texte zu lesen und sie dabei und danach ein gutes Gefühl haben.

Was meinst Du, wie viel von Dir selbst steckt in Deinen Protagonisten?

Meine Gedichte zeigen eigentlich fast alle mein Gefühlsleben und in meinen Geschichten steckt natürlich auch immer ein kleiner Teil von mir in den Protagonisten. Die Geschichten entstehen ja auch mit aus meinen Erfahrungen, Wünschen, Ängsten usw.

Was würdest Du tun, wenn Dich eine Deiner Protagonisten plötzlich besuchen kommt?

Zuerst würde ich mich kneifen und dann würde es wohl ein unendlich langes und intensives Gespräch geben. Ich würde schon gerne wissen was die Figur empfindet, was sie denkt und wie viel von mir in ihr steckt.

Hast Du ein Lieblingsbuch oder einen Lieblingsautor?

Ich mag „Die Prophezeiungen von Celestine“ von James Redfield gerne und ganz besonders „Die Reise nach Hause“ von Lee Carroll

Würdest Du uns Deine Werke vorstellen?

Einen Teil meiner Gedichte findet man hier bei Facebook unter Innerlich-t und meine Anthologie „Joshuas Märchenreich“ hat hier bei Facebook ebenfalls eine eigene Seite.
„Joshuas Märchenreich“ ist eine Märchenanthologie deren Erlös an das Kinder- und Jugendhospiz „Joshuas Engelreich“ in Wilhelmshaven geht. In ihr sind, neben meinem Märchen, noch die Geschichten von 19 anderen Autoren, unter anderem Jando mit „Sternenreiter- wie alles begann“. Dieser hat ebenfalls ein Vorwort zu der Anthologie geschrieben, so wie radio ffn Morgenmän Franky auch.
Als nächstes sind nun endlich mein Gedichtband und eine weitere Anthologie geplant.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen