Montag, 5. Juni 2017

Blitz Interview Jara Thomas



Interview mit Jara Thomas

Liebe Bea-Te Majewski, ich danke Dir für die Einladung zum Blitz-Interview!

Stell Dich doch bitte vor:

Geboren wurde ich im bislang absoluten Babyboomer-Jahr 1964 in Lübeck; jedoch sind meine Eltern schon während meiner Kindheit mit mir ins Münsterland gezogen. Noch heute lebe ich hier, gemeinsam mit meinem Mann, in einem kleinen Häuschen am Stadtrand.
Mein Berufsweg war nicht immer so ganz gerade. Ich habe in verschiedenen Berufsfeldern gearbeitet und ganz unterschiedliche (Lebens-)Erfahrungen machen können. So z. B. in der Krankenpflege, in der Verwaltung (am liebsten dort, wo ich mit vielen Menschen zu tun hatte) … Etwas später als vielleicht normal üblich, habe ich noch studiert und verdiene mir seit einigen Jahren mein Brot als Sozialarbeiterin.

Wie kamst Du zum Schreiben?

Ich konnte schon ziemlich früh lesen und habe es mit einer Leidenschaft getan, die in meinem Umfeld oft auf wenig Verständnis stieß. Jede freie Minute sah man mich mit einem Buch. Ich bin so sehr in die Geschichten eingetaucht, dass ich selbst den größten Lärm um mich herum nicht mitbekommen habe.
Recht bald schon habe ich auch meine ersten kleinen Abenteuergeschichten geschrieben, die vor allem in meinen Kinder- und Jugendtagen z. B. an die Bücher von Enid Blyton und u. a. angelehnt waren. Jedoch wurden die Geschichten meist nicht fertig, weil ich schon wieder eine andere gute Idee hatte …
Allerdings konnte ich auch noch nie „kurz“. Meine Kladden (entweder mit einem Deckblatt von Sarah Kay oder diese seidebzogenen Chinakladden) füllten sich und doch war nach vielen Seiten nicht einmal ein Viertel der Geschichte erzählt.


Welche Werke gibt es von Dir?

Bislang gibt es noch nicht so ganz viel von mir - meinen ersten Roman habe ich im Januar 2016 als eBook veröffentlicht. Und auch hier wieder sieht man, dass ich nicht „kurz“ kann. Die beiden WOLF CALL-Bücher haben je ca. 700 Seiten!
„WOLF CALL - Buch Eins“
„WOLF CALL - Buch Zwei“
„Eltern“ - eine Kurzgeschichte als Print in der Anthologie („Leben“), deren Erlöse zu 100% an die „Aktion Lichtblicke“ gehen.
„Weihnachten in den Highlands“, wieder ein eBook - Hier habe ich mich doch mal bemüht, mich kurz zu fassen. Allerdings habe ich gemerkt, dass ich für meine Protagonisten doch mehr „Raum“ brauche.

Wie wurde Dein Buch entdeckt?

Entdeckt wurde es von den Leserinnen und Lesern in den üblichen Shops und es gab neben ein paar umheimlichen netten Bloggerinnen auch sonst noch sehr nette und hilfsbereite Menschen, die mich und meinen Roman von Zeit zu Zeit auf ihren Seiten weiterempfohlen haben. Dadurch wurde der Bekanntheitsgrad eben auch entsprechend immer größer.
Aktuell bastle ich an einem Exposé (erwähnte ich schon, dass ich nicht „kurz“ kann???) und hoffe, nun doch bei einem Verlag Erfolg zu haben, der meine Romane als Printversion herausbringt.

Woher kommt die Idee zur Geschichte?

Da muss ich vorab sagen, dass ich zwar gelegentlich Fantasy-Romane gelesen habe, das Schreiben eines solchen kam mir ursprünglich aber nicht in den Sinn.
Dann war ich irgendwann im Auto unterwegs. Einsame Strecken durch die Bauernschaft, die Sonne schien, Musik laut, bis die Boxen und Scheiben vibrierten. Unter anderem lief Musik von „The BossHoss“ und obwohl es vielleicht nicht das Beste ihrer Stücke ist, hat das Lied „Wolf Call“ bei mir irgendetwas angetriggert: Mir gingen die Wölfe nicht mehr aus dem Kopf …
Schließlich habe ich mich an meinen Rechner gesetzt, mit folgender Idee: Es sollte eine Frau geben (mit 30 Jahren nicht mehr sooo jung, also kein Teenager), die von irgendwelchen seltsamen Dingen, die sie nicht anfassen kann, nichts wissen will. Dazu ein Mann, der sie als (netter!) Werwolf von der Existenz von Gestaltwandlern überzeugen muss … Es sollte auch noch mehr Werwölfe geben, die aber nicht alle nur nett sein würden.
Damit habe ich angefangen - der Rest … ist einfach so … passiert … beim Schreiben … ;-)

Welches Genre liest Du selber?

Da bin ich überhaupt nicht festgelegt. Es muss eine gewisse Spannung darin enthalten sein, gerne etwas Mystisches/Fantasy, oder es muss wirklich sehr humorvoll sein.

Hobbys:

Mhm … außer Lesen und Schreiben im Augenblick nicht viel. Allerdings haben wir einen großen Freundes- und Bekanntenkreis, sodass mir in den letzten Jahren wenig Zeit für weitere Hobbys blieb.

Lieblingsautor:

Das wechselt ständig. Ich bin immer mal wieder von Büchern hellauf begeistert, aber zwei Wochen später bei den Büchern eines anderen Autoren ebenfalls. Da kann ich Dir wirklich keine Namen nennen.

Planungen für 2017 … schreibst Du im Moment?

Also, mein wichtigstes Projekt in diesem Jahr soll sein, meine beiden WOLF CALL-Bücher in den Druck zu kriegen.
Ideen für neue Romane habe ich mehrere. Ich habe auch schon wieder angefangen etwas zu schreiben - diesmal kein Fantasy -, hab aber plötzlich doch wieder ganz andere Ideen … Doch wieder Fantasy … ;-)

Deine Erfahrungen nach der Veröffentlichung:

Ich muss sagen, dass meine eBook-Veröffentlichung und der Start meiner Facebookseite etwa eine gute Woche auseinander lagen. Das heißt, ich musste mich in die Tücken von Facebook einfinden (und es trickst mich aktuell doch immer noch mal aus) und gucken, wie ich dort auf mich aufmerksam mache.
Gleich in den ersten Tagen bekam ich die Freundschaftsanfragen von total netten Frauen, die WOLF CALL rezensiert, und begeistert ein bisschen für mich „getrommelt“ haben. Das hat meinem Start unglaublich gut getan und dafür bin ich auch noch immer total dankbar.
Grundsätzlich kann ich sagen, dass die Hilfsbereitschaft, die mir „entgegengeschwappt“ ist, enorm war. Das hätte ich als absolut unbekannte Debütautorin nicht erwartet.
Außerdem bin ich immer noch verblüfft über die vielen PNs und Mails, auf die ich auch ausnahmslos antworte. Ich muss sagen, dass mir das unglaublich viel Spaß macht, dieser direkte Austausch, die direkten Rückmeldungen … Auch wenn nicht alles nur Lob war, sondern auch kritische Anmerkungen kamen. Aber auch die finde ich außerordentlich hilfreich, denn sie waren alle ausnahmslos konstruktiv.
Ohne die Veröffentlichung hätte ich das alles niemals erlebt!

Lieblingsessen:

Alles (na ja, fast alles), was herzhaft ist. Ich mag auch mal ein Stück Schokolade, aber ich würde jeden Kuchen für ein Käsebrot liegen lassen. Sehr gerne esse ich auch Dinge aus fremden Ländern und genieße z. B. die fremdartigen Gewürze. Ich bin da auch ziemlich experimentierfreudig - wobei es auch bei mir Grenzen gibt.

Haustiere:

Keine. Wir sind beide den ganzen Tag außer Haus. Da würden wir keinem Haustier einen Gefallen tun.
Allerdings haben wir unsere … „Dekokatze“.
Das ist die Katze von unseren Nachbarn. Sie bekommt gelegentlich von uns ein „Leckerli“ und ein paar Streicheleinheiten (wir bekommen dafür von ihr immer mal wieder einen toten Vogel, eine tote Maus oder andere wert- und liebevolle Geschenke) und außerdem sitzt sie sehr oft sehr dekorativ bei uns im Garten. Deshalb - „Dekokatze!“ :-)

Sternzeichen:

Waage

Hast Du ein Lebensmotto?

„Geht nicht gibt’s nicht!“
Dazu passt ein Spruch, den ich irgendwo las (sinngemäß wiedergegeben):
Alle sagten „das geht nicht!“ Dann kam einer, der das nicht wusste. Und der hat es gemacht!
Hier sind noch die Links zu meinen Büchern bei Amazon:
https://www.amazon.de/…/B01AKW…/ref=cm_cr_arp_d_pdt_img_top…
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https://www.amazon.de/…/B01NAE…/ref=cm_cr_arp_d_pdt_img_top…



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