Freitag, 5. Mai 2017

Leseprobe von Sandra Pulletz und ihrem Buch "Konfekt mit Zucker-Kuss"



Jetzt habe ich noch die zweite Buchvorstellung für euch! :) Und zwar handelt es sich um "Konfekt mit Zucker-Kuss" - eine romantische Geschichte.
Worum geht´s?
Valentinstag – das Fest der Liebenden steht bevor, doch Valentinas Leidenschaft gilt allein der Konfiserie. Den Männern hat die Studentin längst abgeschworen, das Geschäft in dem kleinen Laden, in dem sie jobbt, um sich über Wasser zu halten, läuft schlecht und kaum jemand interessiert sich für das liebevoll von ihr kreierte Süßgebäck. Und als sei der ewig miesepetrige Chef nicht schon anstrengend genug, erlebt Valentina eine Enttäuschung nach der anderen. Doch dann steht sie plötzlich ihrem Traumprinzen gegenüber und das Happy End scheint mit einem Mal zum Greifen nah … Wendet sich Valentinas Leben schließlich doch noch zum Märchen? Und was hat es mit dem alten Mann mit dem auffälligen Hut auf sich?

Leseprobe:
Textausschnitt: Mitbewohnerin und Freundin Milka ist spät nachts von einer Party heimgekehrt. Valentina macht gerade Frühstück und erkundigt sich, wie der Abend gelaufen ist.
*****
»Morgen«, murmelte sie mit halboffenen Augen. »Was riecht hier so verdammt verführerisch?«
»Bacon.« Valentina betrachtete ihre Freundin von oben bis unten. Das Make-up war ein wenig verlaufen und die Haare standen ohnehin immer irgendwie ab. »Ist wohl spät geworden heute Nacht, was?« Sie schmunzelte.
»Jap. Hast du uns gehört?« Milka grinste unverschämt.
»Uns?«, fragte Valentina verdutzt.
»Hab ´nen süßen Kerl aufgerissen …«, erklärte Milka, schnappte sich eine Tasse und schenkte Kaffee ein.
»Ich dachte, auf der Party wären nur Studentinnen gewesen?« Valentina runzelte die Stirn.
»Nein, die Feier war bei ein paar Studentinnen.« Das -Innen betonte sie dabei extra. »Aber es waren natürlich auch Kerle eingeladen …«
»Soso«, meinte Valentina und holte sich ebenfalls eine Tasse Kaffee. »Und dann?«
»Irina hatte zwei Typen mit dabei und einer davon war eben Lukas. Groß, muskulös und geile lange Haare.« Sie setzte ein schmutziges Grinsen auf.
»Lukas also …« Valentina schmunzelte. »Hast du dich abschleppen lassen?«
»Nein«, entgegnete Milka sofort. »Ich habe ihn abgeschleppt.« Dann lachte sie laut los. Valentina schüttelte nur den Kopf, stimmte aber in das Lachen mit ein.
Milka legte die Hände auf die Schultern ihrer Freundin und schüttelte diese sanft. »Pst, nicht so laut!«
»Wieso? Bist du auch verkatert?«
»Nein, aber Lukas schläft noch …«, flüsterte Milka.
»Wo?«, entfuhr es Valentina.
»Na, in meinem Bett! Oder was denkst du?« Sie zog eine Augenbraue hoch. »Und was meinst du mit auch?«
»Was auch?« Valentinas Kopf begann wieder zu brummen.
»Ob ich auch verkatert bin«, antwortete Milka. Sie stupste ihre Freundin an. »Hast du etwa den ganzen Wein geleert?«
Ein schuldbewusstes Nicken von Valentina war die Antwort.
»Mensch, du musst dringend etwas ändern! Sonst bekommst du noch Depressionen vor lauter Kummer.« Milka streichelte über den Arm ihrer Freundin.
»Als ob du weniger getrunken hättest …« Valentina knuffte ihrer Freundin in die Seite.
»Das ist aber ein großer Unterschied, ob ich aus guter Laune heraus ein Gläschen zu viel hebe oder du wegen deiner Traurigkeit eine Flasche leerst«, sagte Milka belehrend.
»Ja, ja … halb so schlimm. Kommt sonst kaum vor«, blockte Valentina ab. Das stimmte ja auch. Und wenn schon, dann hatte sie eben einmal etwas mehr erwischt, als sie vertrug. Ansonsten war sie immer sehr vernünftig, fand sie.
»Guten Morgen«, sagte plötzlich jemand hinter ihnen. Beide Mädels drehten sich in Richtung Tür. Ein attraktiver Jüngling lehnte sich an den Türrahmen, Milka hatte nicht zu viel versprochen. Er trug nur Boxershorts und seine gut definierten Bauchmuskeln kamen dabei zur Geltung. Valentina bemerkte, wie sie rot wurde. Wie peinlich!
»Das ist Lukas«, stellte Milka den jungen Mann vor.
»Freut mich.« Er nickte in Valentinas Richtung.
»Mich … auch«, stotterte sie. Unglaublich, wie schaffte Milka es nur immer wieder, derart heiße Typen abzuschleppen? Nicht, dass sie es ihr nicht gönnen würde. Aber sie hatte keine Ahnung, wo sich diese schnuckeligen Kerle vor ihr versteckten. Immerhin war sie seit über zwei Jahre Single und bis jetzt war ihr niemand aufgefallen, den sie besser kennenlernen wollte. Bis auf den Märchenprinzen gestern, aber der war ja schon vergeben.
»Hier riecht es aber gut. Krieg ich auch einen Happen ab?« Der halbnackte Jüngling trat in die Küche. Valentina schluckte schwer und wandte sich hastig der Kaffeemaschine zu. »Auch eine Tasse?«, fragte sie, holte automatisch eine aus der Lade und goss Kaffee ein.
»Immer doch«, antwortete Lukas keck und nahm die volle Tasse entgegen.
»Milch, Zucker?«, wollte Valentina wissen.
»Nur einen Schuss Milch. Süß bin ich selbst genug …«
Valentina dachte, sie hätte sich verhört und blickte Milkas neue Eroberung an.
Er zwinkerte ihr zu. »War nur ein Scherz«, meinte er dann. »Dachte, ich lockere mal die verkrampfte Stimmung hier auf.«
Valentina war sich sicher, dass er damit nur sie meinte, denn die anderen beiden hier im Raum waren alles andere als verkrampft, wie sie fand. Milka küsste Lukas gerade, und die beiden benahmen sich so, als wären sie alleine im Raum. Aus dem Kuss entwickelte sich sogleich eine wilde Knutscherei und wer weiß, was noch alles passiert wäre, wenn Valentina sich nicht bemerkbar gemacht hätte. »Die Eier sind fertig!«
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