Donnerstag, 4. Mai 2017

Leseprobe von Lara Kalenborn zu ihrer Pfälzische Liebe Reihe


Und ein zweites Mal winke ich heute in die nette Runde:
Die liebe Michaela gibt auch noch einem zweiten meiner Bücher die Möglichkeit, eure Herzen zu erobern. Wenn ihr also mögt, könnt ihr mir nun in die wunderschön grüne und herzerwärmende Südpfalz folgen, denn meine Liebesromane spielen alle entlang der Südlichen Weinstraße. Wer schon einmal dort war, kann vermutlich verstehen, warum gerade dieses Fleckchen Erde mit all seiner Anmut und Geschichte der perfekte Ort ist, um zwei Menschen in Liebe zueinander entflammen zu lassen 😊

Und hier nun der Einstieg in meine „Pfälzische Liebe“:
„Ein Macho als Muse“
Die Lektorin Caleigh Winter hätte niemals gedacht, dass ihre Chefin sie tatsächlich dazu zwingen würde, an diesem verrückten Intensiv-Kreativ-Workshop teilzunehmen, nur, weil sie seit einigen Monaten in einer klitzekleinen Schaffenskrise steckt. Aber dann findet sie sich mitten im Pfälzer Wald auf einem Survival-Trip wieder, der sie Stück für Stück an den Rand des Wahnsinns treibt. Doch weder die schamanischen Reinigungsrituale noch die gerösteten Maden sind das Schlimmste an diesem Ort ohne Telefonnetz oder Internetzugang. Es ist ihr attraktiver Team-Partner Noah, der ihr das Wochenende wirklich zur Hölle macht. Als Caleigh ihm zu allem Unglück einen Kuss schuldig wird, wünscht sie sich nichts mehr, als zu fliehen, aber Noahs Anziehungskraft auf sie hat bereits weitreichende Folgen.
„Paula und der Mann aus Stein“
Die Illustratorin Paula lebt mit ihrem Sohn Jonathan in dem winzigen Dorf Seligheim in der Südpfalz und hat sich daran gewöhnt, dass schlecht über sie gesprochen wird, weil ihr Mann sie sitzen ließ und sie gerne barfuß Geige spielt. Doch als auf dem Nachbargrundstück das Steinmetzgeschäft neu eröffnet wird und Paula an dem jungen, wie aus Granit gemeißelten Handwerker Kalle Gefallen findet, stört es sie plötzlich, dass die Zicken-Riege des Dorfes sie auf dem Kieker hat. Besonders als auch Jonathan beginnt, den kräftigen Steinmetz in sein Herz zu schließen, muss Paula etwas gegen das Gerede tun. Kaum hat sie sich jedoch gegen die Läster-Schwestern zur Wehr gesetzt, kündigt sich schon die nächste Schwierigkeit an, die ihre zarte Bindung zu Kalle auf die Probe stellt.
Die beiden Teile sind unabhängig voneinander, können getrennt und in beliebiger Reihenfolge gelesen werden.
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Und jetzt eine Kostprobe von der zärtlichen Leidenschaft, die sich zwischen Paula und dem Mann aus Stein entfesselt:
„Kalle fühlte sich wie früher an Weihnachten. Vorsichtig packte er das Geschenk aus, löste langsam die Hüllen, um das Darunter zu entdecken, von dem er schon vorher wusste, wie sehr er es lieben würde …
„Hi“, sagte er und schaute in Paulas leuchtende Karamellaugen. Ihre blonden Haare waren von der hohen Luftfeuchtigkeit ein bisschen zerzaust und an ihrem schlanken Hals klebten ein paar lilafarbene Blütenblätter.
Sie machte in riesigen, grünen Gummistiefeln einen Schritt aus dem nassen, frei flatternden Sonnensegel heraus und lächelte ihn an. Kalles Puls stieg. Er hatte sie vorhin schon ein bisschen beobachtete, ehe er entschied, hinüber zu gehen, weil er den Sturz kommen sah. Gezögert hatte er, weil er Paula nicht zu nahekommen wollte, falls doch noch irgendein Typ um die Ecke kam, der womöglich ihr Mann war …
Gott bewahre!, schoss es Kalle durch den Kopf und die Frage nach ihrem Familienstand lag ihm schon auf der Zunge. Doch dann sah er sie an und alle Gedanken an Hürden zwischen ihnen waren wie weggewischt. Was für ein schönes Wesen, dachte er und ertappte sich dabei, wie er die Blüten von ihrem Hals wegstreichelte.
Paula stand ganz still da, beide Hände voll mit weiteren, tropfend nassen, lila Blättern, nur in ein weites, weißes Schlafanzugshirt gekleidet und mit einem Ausdruck im Gesicht, als genieße sie gerade einen leckeren Schluck Wein oder als zergehe ein Stück Schokolade auf ihrer Zunge.
„Du klingst so gut“, murmelte sie und lächelte noch etwas mehr.
„Wie meinst du das?“, fragte er sanft.
Sie sah ihn erschrocken an, als habe sie etwas Verbotenes gesagt, aber dann kam die Entspannung in ihre Gesichtszüge zurück, als gäbe ihr etwas Sicherheit. „Ich höre Menschen. Wenn sie sich nähern, nehme ich ihren Klang wahr. Und sehe ich sie an, umgibt sie ein farbiges Leuchten.“
Kalle hatte nie Schöneres gehört. „Das klingt fantastisch.“
„Ja“, flüsterte Paula, „vor allem, wenn sie schönere Melodien tragen, als man je gehört hat.“
„Und die Menschen klingen alle unterschiedlich?“
„Jeder völlig eigen. Und auch nach Stimmungslage mal so, mal so.“ Aufmerksam sah sie ihn an, als prüfe sie ihn.
Aber Kalle war ganz gelassen, er musste seine Begeisterung nicht vorspielen. „Das grenzt ja an eine Superkraft. Du kannst Menschen dadurch sicherlich sehr gut einschätzen.“
Jetzt lachte Paula und enthüllte ihm das Paradies: Ihr Lachen war silberhell und so ansteckend, dass er begeistert noch einen Schritt auf sie zumachte und nur im letzten Moment widerstehen konnte, sie an sich zu ziehen.
Die Nähe brachte Paula aber aus dem Gleichgewicht, sie sah wieder etwas bestürzt drein und legte eine Hand an seine Brust, aber weniger, um ihn zu berühren, als ihn auf Abstand zu halten. „Im Gegenteil“, flüsterte sie, „ich habe oft Probleme mit anderen Menschen. Sie haben Angst davor, was ich ihnen anhöre und ansehe. Das macht mich zu einem schlechten Zeitgenossen.“
„Vertraue mir“, flüsterte Kalle und liebte es, wie Paula kurz die Augen schloss. „Du bist alles andere als ein schlechter Zeitgenosse.“ Er konnte nicht anders und streichelte ihre Schulter, die sehr filigran in dem weiten Schlafhemd aussah und einen ungeübten Beobachter schnell glauben machen konnte, dass Paula zerbrechlich war …
„Da werden dir viele im Dorf widersprechen.“ Sie wirkte darüber traurig. „Die eine Hälfte hat Angst vor mir, die andere Hälfte ärgert sich über mich.“
„Dann haben sie keine Ahnung“, er verspürte das Bedürfnis, sie aufzumuntern, zumindest abzulenken. „Spielst du die Lieder, die du an anderen hörst, auf deiner Geige?“
Leicht schmunzelte sie. „Ich kann gar keine anderen spielen.“
Er war verdutzt. „Wieso das denn nicht?“
„Ich kann keine Noten lesen und habe eigentlich nie gelernt, Geige zu spielen.“ Sie sah auf die Blüten in ihren Händen hinab, als schäme sie sich.
Kalles Blick glitt über ihre nackten, schlanken Beine, die sich leicht gebräunt wunderschön vom rustikalen Grün der viel zu großen Gummistiefeln abhoben. „Ob es dir jemand beigebracht hat oder nicht, du hast es gelernt und vielleicht spielst du so wunderschön, gerade weil du dich nicht an Notenblätter hältst.“
Wie bescheiden kann man sein?, fragte er sich gleichzeitig. Paula war die begabteste Musikerin, die er jemals hatte spielen hören. Er kannte sich zwar nur mit irischer Volksmusik wirklich gut aus, aber er wusste unabhängig vom Genre, wann er einem Ausnahmetalent begegnete. „Ich würde liebend gerne –“
Eine durchdringende Stimme schnitt ihm den Satz ab, in dem er darum bitten wollte, zu hören, wie er für Paula klang: „Crazy Paul, alles klar bei dir?“
Kalle stellten sich die Nackenhaare auf. Er erkannte diese schnittige Art zu sprechen, obwohl er die dazugehörige Frau erst einmal getroffen hatte. Und auch Paula rollte resignierend mit den Augen, als sie Henny Hasemann vor ihren Toren wusste.“
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Ich freue mich wirklich sehr über Besuch auf meiner Facebook-Autorenseite. Wenn ihr also mal über Bücher, das Schreiben oder eine meiner Geschichten reden wollt, kommt vorbei und schreibt mich an:
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Wer gerne in die Anfänge von Band 1 und 2 der „Pfälzischen Liebe“ hineinlesen möchte, kann auch dies über Amazon oder eine andere E-Book-Plattform tun, dort findet ihr Leseproben:
https://www.amazon.de/Paula-Mann-Stein-Pf%C3…/…/ref=asap_bc…
https://www.thalia.de/…/ID62089923.html;jsessionid=aa66b73d…
Und wer noch eine Meinung zum Mann aus Stein haben möchte, so klang eine Bewertung: „Durch die besonderen Charaktere kommt die Geschichte spannend, sexy, lustig, leicht fantastisch angehaucht und sehr kurzweilig daher …“
Taucht ein in Paulas und Kalles Liebe
Danke noch einmal, liebe Michaela und Bea-Te





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