Freitag, 28. April 2017


 Interview mit Lara Kalenborn




M: Hallo, Schön dass Du uns ein Interview gibst 

L: Hallo, sehr gerne



M: Magst Du Dich unseren Lesern kurz vorstellen?

L: Mein Name ist Lara, noch bin ich 29 Jahre alt, habe eine kleine Tochter, wohne in Essen, habe Germanistik an der RUB studiert und schreibe Bücher in den Bereichen Fantasy Liebesromane Pferderomane



M: Wie bist Du zum Schreiben gekommen, und wie ist es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches gekommen?

L: Geschichten habe ich mir eigentlich schon sehr früh ausgedacht. Zusammen mit einer Freundin nur ganz spielerisch, später in Kurzgeschichtenform zu ernsteren Themen wie Krankheit, Vergänglichkeit, Vermächtnis. Mein erster Roman, ein Jugendbuch über die junge Hexe Xamira, habe ich dann mit 15 Jahren geschrieben. Ich habe die Geschichte auf Collegeblöcken und in Heften verfasst und nachdem ich dann alles abgetippt hatte, habe ich es einfach an Verlage geschickt. Beim Elfen-Verlag hatte ich dann tatsächlich Glück … 😊

M: Na das nenne ich mal wirklich Glück 😉



M: Hast du beim Schreiben auch bestimmte Rituale? Orte, feste Zeiten oder irgendwas?

L: Zur Zeit kann ich nur schreiben, wenn meine Tochter Mittagsschlaf macht oder abends in Schlummerlanden ist. Das bedeutet, dass ich momentan sehr geregelte Abendschreiberin bin. Das macht mir aber wenig aus – als Nachteule bin ich da bis spät noch recht fit, auch wenn mittlerweile der eine oder andere Kaffee und Grüne Tee dem Kopf und den Händen auf der Tastatur neuen Antrieb geben muss.

M: Das kann ich mir vorstellen, dass es mit einem kleinen Kind schwer ist Zeit zum Schreiben zu finden.



M: Schreibst du Hauptberuflich?

L: Noch nicht. Das steht aber wirklich und wahrhaftig ab Mitte diesen Jahres an. ICH KANN ES KAUM ERWARTEN!

M: Super da drücke ich dir jetzt schon die Daumen.



M: Hattest Du Einfluss auf das Cover?

L: Ja, das ist der Segen des Selfpublishings. Bei meinen Liebesromanen habe ich mich richtig ausgetobt und alles nach meinen Lieblingsfarben und -formen gestaltet. Wenn ich die Matt-Druck-Print-Ausgaben nun in den Händen halte geht mir richtig das Herz auf.



M: Welche Leser möchtest du mit deinen Romanen erreichen?

L: Die gerne die Augen schließen und träumen.

Die gerne lachen.

Die in der Liebe die größte Macht unserer Welt erkennen.

Die sich von Lust und Leidenschaft mitreißen lassen.

Die mit anderen Menschen mitfiebern.

M: Also mich 😉



M: Was macht deinen Schreibstil aus?

L: Tempo. Fokus auf das Wesentliche, aber mit Liebe zum Detail. Und Nähe zu Heldin und Held.



M: Was meinst Du, wie viel von Dir selbst steckt in Deinen Protagonisten?

L: Anfangs sehr viel. Dann werden die Figuren eigensinnig und entfernen sich von mir. Machen ihr eigenes Ding. Je näher ich sie also kennen lerne, desto weniger von mir bleibt übrig.

M: Das ist ja interessant.



M: Welche deiner Romanfiguren würdest du gerne persönlich kennenlernen?

L: Lenan. Er ist der Heiler aus meinen Amazonenbüchern. Ich würde gerne in seiner intensiven, warmen, starken Art schwelgen und ihn fragen, was er über das heutige Leben denkt.



M: Was würdest Du tun, wenn Dich einer deiner Protagonisten plötzlich besuchen kommt?

L: Ein Beweisfoto machen. Dann würde ich ihn fragen, was er als erstes in der wahren Welt erleben will.



M: Und jetzt 10 Fragen, 10 spontane Antworten:

M: Welcher war der verrückteste/komischste Ort, an dem Du je geschrieben hast?

L: In einem Reisebus auf dem Weg nach Sachsen.

M: ok. Einen Reisebus hatten wir bisher auch noch nicht 😊



M: Inwiefern hat sich Dein Leben verändert, seitdem du Autor/in bist?

L: Ich versuche, Schicksalswendungen des Lebens zu verstehen, um eine Geschichte daraus zu weben. Ich kann keinen Film, keine Serie schauen, ohne zu überlegen, wie ich weiter erzählen würde. Und ich bemerke viel zu oft, dass ich nichts zu schreiben dabei habe.

M: Oje, nicht zum Schreiben dabei haben stelle ich mir bei einem Autor sehr schwer vor.



M: Könntest Du Dir auch vorstellen, mal in einem anderen Genre zu schreiben? Und in welchem?

L: Ich habe sogar vor, meine Geschichten noch in vielen verschiedenen Genre stattfinden zu lassen. Zum Beispiel arbeite ich seit längerem an der Umsetzung eines frühen Teils unserer Familiengeschichte: Das Buch würde während des ersten Weltkrieges spielen.



M: Welche Wünsche hast Du in Bezug auf Deine Bücher und Deine Arbeit für die kommenden Jahre?

L: Ich würde mir wünschen, tief und unwiderruflich in die Buchwelt eintauchen zu können: Nur noch Wörter atmen, Geschichten schmecken, Heldenschicksale spüren. Aber dafür ist ein Sprung nötig, für den ich mich gerade bereit mache.



M: Wenn du deinen ersten Roman nochmal schreiben könntest, würdest du etwas daran ändern?

L: Vermutlich alles. Ich bin sehr hart zu älteren Texten. Die Neuauflage von „Xamira“ ist für 2018 geplant – 15 Jahre würden dann zwischen erstem Schreiben und Wiederveröffentlichung liegen.



M: Was sind Deine Hobbys?

L: Schreiben (hoffentlich bleibt das so 😉), Design, kontemporäre kreative Arbeiten jeglicher Art.



M: Hast Du ein Lieblingstier?

L: Pferde, Hunde, Eulen, Kolibris, Schildkröten.



M: Wenn Du ein Tier sein könntest, welches?

L: Eine Eule.

M: Warum denn eine Eule?



M: Hast Du ein Lieblingsbuch oder einen Lieblingsautor?

L: Astrid Lindgren – „Ronja Räubertochter“ für immer.

Und aktuell Nalini Singh und all ihre Werke.



M: Was ist Dein Lieblingsessen?

L: Döppeskuchen.

M: Was bitte ist ein Döppeskuchen?



M: Würdest Du uns Deine Werke vorstellen?

L: Gerne



„Feenfuchs und Feuerkuss“

Luisas Welt steht Kopf. Aufgrund ihrer schlechten Schulnoten droht ihr Pferd Ophelia verkauft zu werden. Nachhilfe soll Luisa ausgerechnet von Sam bekommen, dem geheimnisvollen Neuen aus England. Die Katastrophe ist perfekt, denn Sam scheint der Junge zu sein, der Luisas Herz in Flammen stecken kann. Als dann auch noch Jonathan, ein ebenso talentierter wie gutaussehender Springreiter, um ihre Zuneigung kämpft, steckt Luisa bald mitten im Gefühlschaos und muss sich entscheiden, was sie wirklich will.




„Emilias Gift“

Im düsteren Untergrund der verfallenden Ruhrgebietsstädte führen die Amazonen und Skythen einen von der Menschheit unbemerkten Krieg. Schließlich gelingt es den Amazonen, die Toxikologin Emilia zu entführen. Sollten die Kriegerinnen es schaffen, sie zur Amazone zu wandeln, könnte dies den langersehnten Sieg über die Skythen bedeuten. Denn Emilia ist, ohne es zu wissen, für beide Fronten von größter Bedeutung. Währenddessen kämpft die Amazone Fabel gegen ihre eigenen Dämonen, sie glaubt nicht mehr an die Liebe und hat die Hoffnung auf ein glückliches Leben aufgegeben. Doch als sie ihr nächstes Opfer, den Mediziner Tom, entführt, spürt sie, dass der junge Wissenschaftler ihr gebrochenes Herz retten könnte. Und dann ist da diese frisch gewandelte Amazone, die mit kurzgeschorenem Haar und Augen so dunkel wie ein Abgrund Fabels Leben eine neue Richtung weist.




„Ein Macho als Muse“

Die Lektorin Caleigh Winter hätte niemals gedacht, dass ihre Chefin sie tatsächlich dazu zwingen würde, an diesem verrückten Intensiv-Kreativ-Workshop teilzunehmen, nur, weil sie seit einigen Monaten in einer klitzekleinen Schaffenskrise steckt. Aber dann findet sie sich mitten im Pfälzer Wald auf einem Survival-Trip wieder, der sie Stück für Stück an den Rand des Wahnsinns treibt. Doch weder die schamanischen Reinigungsrituale noch die gerösteten Maden sind das Schlimmste an diesem Ort ohne Telefonnetz oder Internetzugang. Es ist ihr attraktiver Team-Partner Noah, der ihr das Wochenende wirklich zur Hölle macht. Als Caleigh ihm zu allem Unglück einen Kuss schuldig wird, wünscht sie sich nichts mehr, als zu fliehen, aber Noahs Anziehungskraft auf sie hat bereits weitreichende Folgen.




„Paula und der Mann aus Stein“

Die Illustratorin Paula lebt mit ihrem Sohn Jo-nathan in dem winzigen Dorf Seligheim in der Südpfalz und hat sich daran gewöhnt, dass schlecht über sie gesprochen wird, weil ihr Mann sie sitzen ließ und sie gerne barfuß Geige spielt. Doch als auf dem Nachbargrundstück das Steinmetzgeschäft neu eröffnet wird und Paula an dem jungen, wie aus Granit gemeißelten Handwerker Kalle Gefallen findet, stört es sie plötzlich, dass die Zicken-Riege des Dorfes sie auf dem Kieker hat. Besonders als auch Jonathan beginnt, den kräftigen Steinmetz in sein Herz zu schließen, muss Paula etwas gegen das Gerede tun. Kaum hat sie sich jedoch gegen die Läster-Schwestern zur Wehr gesetzt, kündigt sich schon die nächste Schwierigkeit an, die ihre zarte Bindung zu Kalle auf die Probe stellt.




L: Ich erzähle gerne noch mehr zu meinen Büchern



M: Vielen Dank für das schöne Interview!





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