Freitag, 28. April 2017


Interview mit Katharine Loster



Hallo, schön dass Du uns ein Interview gibst. Magst Du Dich unseren Lesern kurz vorstellen?

Hallo, sehr gerne stelle ich mir vor. Vielen Dank für diese Gelegenheit. Ich bin 45 Jahre alt und war über 20 Jahre als Sekretärin/Sachbearbeiterin im Rechtsbereich tätig, bin Mutter von Drillingen und eine absolute Chaotin.

Katharine Loster ist ein offenes Pseudonym unter dem ich bisher 3 Kinderfantasy-Bücher veröffentlicht habe.



Wie bist Du zum Schreiben gekommen, und wie ist es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches gekommen?

Ich hatte schon immer tausend Geschichten im Kopf. Einer meiner ersten Erinnerungen ist, wie ich als Kind auf meiner Schaukel sitze, der Wind meine Haare zerzaust und ich einer Blumenfee zuhöre, die mir von der Rosenkönigin erzählt. Sobald ich lesen und schreiben konnte, habe ich meine Geschichten aufgeschrieben. Allerdings bin ich irgendwann mit Fünfzehn oder so in der realen Welt angekommen und da war für so einen Firlefanz kein Platz. Aber ich habe nie aufgehört, Geschichten zu erfinden. Ich habe sie nur nicht mehr aufgeschrieben, sondern einfach geistig erzählt. Die Kassierin im Supermarkt, der ältere Herr im Wartezimmer neben mir, der irre Autofahrer, der mir gerade den Vogel gezeigt hat … ich verpasse denen allen in Sekundenschnelle eine ganze Biografie. *Lach



Hast du beim Schreiben auch bestimmte Rituale? Orte, feste Zeiten oder irgendwas?

Ich sitze am liebsten am Esstisch bei uns zu Hause, im Café, draußen in der Wiese, am Strand, am Spielplatz – überall nur nicht am Schreibtisch. Ich liebe es, wenn der Fernseher nebenbei läuft oder die Leute im Café sich unterhalten. Ich habe keine festen Rituale und Orte, ich habe auch immer mehrere Geschichten gleichzeitig im Kopf und kann eigentlich immer schreiben. Außer ich hatte gerade mit jemanden oder wegen etwas Ärger. Dann kann ich weder schreiben noch sonst etwas, nicht einmal kochen – denn sogar das Essen ist dann ungenießbar.



Weißt Du noch, wovon Deine ersten Schreibversuche handelten?

Von Astronauten und Feen – genau in dieser Kombination – als Sechsjährige.



Welcher war der verrückteste/komischste Ort, an dem Du je geschrieben hat?

Meine Schreiborte sind nicht außergewöhnlich. Außergewöhnlich ist eher, dass ich immer geistig „schreibe“ – am merkwürdigsten war sicher, als ich mal drei Stunden im Krankenhaus warten musste und ich nichts zum Lesen mithatte. Ic habe ungefähr dreißig anderen Wartenden eine passende Krankengeschichte plus Lebensgeschichte, inklusive unehelicher Kinder, begangener Einbrüche, Seitensprünge, usw. angedichtet. Gott sei Dank konnten die Leute nicht meine Gedanken lesen.



Inwiefern hat sich Dein Leben verändert, seitdem du Autor/in bist?

Ich fühle mich einfach zufriedener und im Leben angekommen.



Könntest Du Dir auch vorstellen, mal in einem anderen Genre zu schreiben?

Und in welchem würde man Dich auf keinen Fall entdecken können?

Ich schreibe an meinem ersten Krimi – gemeinsam mit Neal Skye alleine an meinem ersten Thriller, an einer historischen Kurzgeschichtensammlung und plane eine Romantic-Fantasy-Serie. Und das nächste Kinderfantasy-Buch plane ich auch schon geistig. Ich schließe kein Genre aus, auch wenn Horror, Zombies und pure Erotik nicht mein Fall sind.



Hattest Du Einfluss auf das Cover?

Als Self-Publisher – ja! Ich hatte eine Illustratorin engagiert für die Bilder in den Büchern und habe daraus auf Create-Space die Cover gestaltet.



Welche Wünsche hast Du in Bezug auf Deine Bücher und Deine Arbeit für die kommenden Jahre?

Ich möchte irgendwann vom Schreiben leben können. Ich glaube auch ganz fest daran und schreiben werde ich sicher mein Leben lang.



Was meinst Du, wie viel von Dir selbst steckt in Deinen Protagonisten?

In meinen Protagonisten steckt aufgeteilt auf alle, alles von mir, alles was ich bin und alles, was ich nicht bin und gerne wäre (und alles, was mich an anderen Personen fasziniert)



Was würdest Du tun, wenn Dich eine Deiner Protagonisten plötzlich besuchen kommt?

Ich würde denjenigen/diejenige fragen, ob er/sie glücklich ist mit dem Leben, das ich ihm/ihr verpasst habe..



Was sind Deine Hobbys?

lesen, kochen, essen, reisen, fernsehen, fotografieren, faul sein, mit Freunden tratschen,…



Hast Du ein Lieblingstier?

Einhörner, Drachen, Katzen, Schmetterlinge, Eisbären, Hamster, Pinguine, ….



Wenn Du ein Tier sein könntest welches?

Hm …ich möchte eigentlich gar kein Tier sein



Hast Du ein Lieblingsbuch oder einen Lieblingsautor?

Lieblingsbücher? Zuviele, um sie hier aufzuzählen.

Lieblingsautoren? Jenk Saborowski, Stieg Larsson, Heike Rissel, Louise Bourbon, Neal Skye (der neue Bestseller-Autor, ich bin natürlich voreingenommen, er ist mein Schreibpartner), Nalini Singh, Richard Schwartz, Tolkien, Raymond Feist, Marion Zimmer-Bradley, Kerstin Rachfahl, Margit Auer, Sir Walter Scott, Alexandre Dumas, Marlies Lüer, Anja Berger, Trudi Canavan, Tess Gerritsen, Noah Fitz, Gabi Büttner, die Autoren des Perry Rhodan-Universums, Gene Roddenberry, … äh … ich glaube, das reicht für den Anfang



Was ist Dein Lieblingsessen?

Alles was mir gerade schmeckt von A wie Amarena-Kirscheis über S wie Sushi bis Z wie Zwetschkenfleck *Lach … Ich entdecke immer Neues.



Würdest Du uns Deine Werke vorstellen?

Sehr gerne – meine Kinderfantasy-Trilogie ist für Fünf- bis Neunjährige zuerst zum Vorlesen und dann zum Selberlesen. Ich möchte Kinder und Erwachsene verzaubern und den Blick auf das Wesentliche, auf die wahre Magie des Lebens lenken – auf Familie, Freundschaft, Zusammenhalt, Mitgefühl und Toleranz.

In meiner magischen Welt leben Wichtel, Elfen, Feen und sprechende Tiere. Verschiedene Lebewesen verfügen über unterschiedliche magische Fähigkeiten, aber es gib auch Lebewesen ohne magische Kräfte. Und Magie ist nicht gleichbedeutend damit, dass wild herumgezaubert wird (fast nicht) und Zwerge und Drachen gibt es in Floridor auch nicht – eigentlich.

Jeder Band kann übrigens unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden und ist in jeweils ca. zehnseitige Einzelkapitel gegliedert. Und ich muss noch warnen, keines der Bücher ist leicht zu lesen und auch nicht leicht vorzulesen. Es sind viele Lautmalereien enthalten, die Sätze sind lang und teilweise schwierig für Kinder.

„Maxl und die Zauberblume“ – Band 1




 „Franzl und der grüne Stern“ – Band 2



„Liesl und die Magie des reinen Herzens“ – Band 3





"Zauberwelt Floridor: Die Abenteuer von Maxl, Franzl und Liesl" als Sammelband    

                                                                                                   



Ich freue mich immer über Besuch auf meiner Facebook-Autorenseite, da findet ihr auch Leseproben und die Amazon-Links:

https://www.facebook.com/KatharineLosterFantasyimKinderbuch/

Puuuh – sorry, ich bin eine echte Plaudertasche …

DANKE und liebe Grüße an alle

*Küsschen und Drück

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